Broken Link Checker
Finde tote Links, 404-Fehler und defekte Redirects auf jeder Seite. Oder prüfe deine gesamte Sitemap auf einmal. URL eingeben und das Tool scannt bis zu 2.000 Seiten mit Statuscodes und Antwortzeiten.
Wie dieser Broken Link Checker funktioniert
Das Tool holt sich den HTML-Code einer Seite und prüft jeden <a href>-Link per HEAD-Request. Dabei werden HTTP-Statuscode und Antwortzeit gemessen. Interne Links (gleiche Domain) stehen ganz oben, weil du die selbst reparieren kannst. Externe Links werden ebenfalls geprüft, aber getrennt angezeigt.
Im Masse-Modus findet das Tool deine Sitemap automatisch. Es liest die robots.txt nach einem Sitemap-Verweis und probiert gängige Pfade wie /sitemap.xml oder /wp-sitemap.xml, falls nichts gefunden wird. Danach parst es jede URL und prüft sie parallel mit kontrollierter Parallelität. Die meisten kostenlosen Link-Checker schaffen maximal 100 URLs. Dieser hier prüft 2.000.
Redirect-Ketten werden gesondert markiert. Ein einzelner 301 ist kein Problem. Aber wenn das Tool sieht, dass A auf B weiterleitet, B auf C und C auf D, wird die Kette geflaggt. Jeder Hop kostet 50-300ms Ladezeit und verwässert den Linkjuice, der durch die Kette fließt. Zwei Hops sind die praktische Grenze, bevor es spürbar wird.
Was tote Links wirklich kosten
Seiten mit defekten internen Links verlieren PageRank an Sackgassen. Jede 404-Seite ist ein Crawl-Budget-Slot, der für nichts verschwendet wird. Googles Crawler haben ein begrenztes Budget pro Seite. Wenn 5% deiner URLs Fehler zurückgeben, sind das 5% deines Crawl-Budgets, die für nicht existierende Seiten draufgehen.
Die Auswirkung auf Nutzer ist schlimmer. Eine HubSpot-Studie hat ergeben, dass 77% der Nutzer, die auf eine 404-Seite treffen, nicht zurückkommen. Das ist realer Traffic, der durch ein Problem verloren geht, das du an einem Nachmittag beheben kannst.
Und es geht nicht mehr nur um Google. KI-Systeme wie ChatGPT und Perplexity folgen Links, wenn sie Antworten zusammenstellen. Wenn sie beim Verifizieren deines Contents auf einen toten Link treffen, verlierst du die Zitierung. Das ist der GEO-Aspekt, über den noch kaum jemand spricht.
Eine Ahrefs-Studie mit 2 Millionen Links hat ergeben, dass 66,5% aller Links aus den letzten 9 Jahren tot sind. Link Rot ist allgegenwärtig. Monatliches Prüfen ist das Minimum.
Was die Statuscodes bedeuten
200 OK - Seite lädt einwandfrei. 301 - permanenter Redirect, Linkjuice wird weitergegeben. 302/307 - temporärer Redirect, Linkjuice wird möglicherweise nicht übertragen. 403 - Server blockiert die Anfrage (Bot-Erkennung oder Geo-Einschränkung). 404 - Seite nicht gefunden. 410 - Seite dauerhaft entfernt. Google deindexiert 410-Seiten etwa 3x schneller als 404er. Nutze 410, wenn du eine Seite bewusst gelöscht hast.
500/502/503 - Serverfehler, meistens temporär. Timeout - Server hat innerhalb von 15 Sekunden nicht geantwortet. Antwortzeit zählt auch. Ein 301 der 800ms braucht, funktioniert zwar technisch, ist aber langsam genug, um die Core Web Vitals zu beeinflussen, wenn er im kritischen Rendering-Pfad liegt.
Weitere Tools entdecken
Redirect Checker
Verfolge die komplette Redirect-Kette jeder URL.
Sitemap Analyzer
XML-Sitemaps validieren und URL-Status prüfen.
Crawler Access
Bot-Zugriff und robots.txt-Regeln prüfen.
Link Analyzer
Ankertext, Nofollow und Link-Attribute analysieren.
Meta Tag Analyzer
Title, Description und OG-Tags prüfen.
PageSpeed Insights
Lighthouse-Audits mit Core Web Vitals.
FAQ
Lumina prüft jeden Link auf jeder Seite die du besuchst. Tote Links, Redirects, fehlende Seiten.
Lumina zu Chrome hinzufügen — Kostenlos