Konkurrenzanalyse Tool
Gib eine beliebige Domain ein. Du siehst, wofür sie bei Google rankt, welche Seiten den Traffic tragen, wer sonst noch auf denselben Keywords sitzt und für welche davon sie in KI-Overviews zitiert wird.
So funktioniert das Tool
Dieses Konkurrenzanalyse Tool liest einen Ranking-Index aus, statt Google live abzufragen. Ein Abruf liefert den kompletten ersten Bildschirm: für wie viele Keywords die Domain rankt, wie sich diese Rankings auf die Positionen verteilen, die geschätzten Besuche im Monat, was dieser Traffic als Anzeige kosten würde, und die hundert Keywords, die den größten Teil davon tragen.
Alles danach ist ein eigener Knopf, weil alles danach ein eigener bezahlter Abruf ist. Geladen wird nur, was du anforderst, und der Zähler unter dem Eingabefeld sagt dir jederzeit, wo du stehst. Das ist das Gegenteil davon, wie die meisten kostenlosen Tools arbeiten, und genau deshalb kann dieses kostenlos bleiben.
Filtern, sortieren und durchsuchen kostet gar nichts. Die hundert Zeilen liegen bereits im Browser, das Eingrenzen auf Position 4 bis 10 mit kommerzieller Suchintention passiert also sofort und ohne weiteren Abruf.
Warum die Traffic-Zahl eines Wettbewerbers meist falsch ist
Das hier macht dieses Tool, und die teuren machen es nicht: es sagt dir, wie viel von der beeindruckenden Traffic-Zahl einfach nur der eigene Markenname ist.
Ein Beispiel aus dem Bau. Nach geschätztem Traffic sortiert stand bei einem bekannten deutschen SEO-Blog ein einziges Wort ganz oben: pinterest. Nicht die Marke, nicht das Thema, sondern eine Navigations-Suche, bei der jemand einen Plattformnamen eingetippt hat und Google zufällig einen Erklärartikel mitgeliefert hat. Dieses eine Keyword trug mehr geschätzten Traffic als das nächste Dutzend zusammen.
Deshalb spaltet jeder Bericht das ab. Wenn ein nennenswerter Teil des geschätzten Traffics aus Keywords mit dem Markennamen kommt oder aus Navigations-Suchen, steht das da, bevor du die Zahl liest. Ein Klick entfernt beides und zeigt den Traffic, den sich die Seite im Wettbewerb wirklich erarbeitet hat.
Keywords in KI-Overviews, nicht nur in den blauen Links
Googles KI-Overviews zitieren Quellen, und zitiert werden ist etwas anderes als ranken. Du kannst auf Position acht stehen und trotzdem der Absatz sein, den die Übersicht übernimmt. Du kannst auf Position zwei stehen und darin gar nicht vorkommen.
Der Ranking-Index führt das als eigenen Ergebnistyp, also kann dieses Tool zeigen, für welche Keywords eine Domain in einem KI-Overview zitiert wird. Zur Größenordnung: healthline.com wird im US-Index für über 1,5 Millionen davon zitiert. Die meisten Wettbewerbs-Tools lassen diese Ebene entweder weg oder verstecken sie im obersten Tarif.
Wichtig ist, was die Zahl bedeutet. Ein Zitat ist eine Markennennung und eine Chance auf einen Klick. Es ist kein Besuch, und wer es als einen behandelt, wird von KI-Auswertungen zwangsläufig enttäuscht.
Die Lücke ist der Teil, mit dem du arbeitest
„Wofür ranken die?" ist die Frage, die gestellt wird. „Wofür ranken die, und ich nicht?" ist die Frage, aus der Arbeit entsteht.
Trag deine eigene Domain ins zweite Feld ein, dann vergleicht die Lückenansicht beide: Keywords, für die der Wettbewerber rankt und du nirgends auftauchst, sortiert nach Suchvolumen, mit einem Schwierigkeitswert in jeder Zeile. Die Schwierigkeit macht aus einer Liste einen Plan. Ein Keyword mit 8.000 Suchen und Schwierigkeit 74 ist ein Jahr Arbeit. Dasselbe Volumen bei 22 ist nächste Woche.
Der Vergleich mit Ahrefs und Semrush
Die sind besser. Sie haben eigene Crawler, zehn Jahre Historie, Rank-Tracking, Backlinks, Benachrichtigungen und Projekte. Wenn Wettbewerbsrecherche dein Tagesgeschäft ist, zahl dafür.
Dieses Tool ist für den anderen Fall: du brauchst jetzt eine Antwort zu einer Domain und willst dafür keinen Testzugang anlegen.
| Funktion | Lumina | Ahrefs, Semrush |
|---|---|---|
| Konto nötig | Nein | Anmeldung, meist mit Karte |
| Keywords je Abruf | 100, im Browser filterbar | Tausende, je nach Tarif |
| Marken-Traffic abgespalten | Standardmäßig sichtbar | Von Hand filtern |
| KI-Overview-Zitate | Enthalten | Höhere Tarife |
| Datenalter sichtbar | Stand-Datum in jedem Bericht | Wird nicht genannt |
| Backlinks | Nein | Ja, und das ist ihre Stärke |
| Rank-Tracking über Zeit | Nein | Ja |
| CSV-Export | Kostenlos | Je nach Tarif |
| Preis | Kostenlos, 8 Abrufe am Tag | Etwa 100 bis 250 im Monat |
Die Zeile, bei der es sich zu stoppen lohnt, ist das Stand-Datum. Jedes Tool dieser Art liefert aus einem vorberechneten Index, und keines sagt dir, wie alt der Eintrag ist. Dieses schreibt das Datum des Ranking-Stands über jeden Bericht, weil eine Zahl ohne Datum eine Zahl ist, gegen die du nicht argumentieren kannst.
Wann du es nicht nehmen solltest
- Du brauchst Backlink-Daten. Die hat dieses Tool bewusst nicht. Nichts hier würde gegen ein Werkzeug ankommen, das um einen Link-Index herum gebaut ist.
- Du willst eine Position Woche für Woche beobachten. Dafür brauchst du einen Tracker mit Historie, keinen Schnappschuss.
- Die Domain ist ganz neu oder sehr klein. Dann steht sie noch nicht im Ranking-Index, und ein leerer Bericht ist die richtige Antwort, kein Fehler.
- Du recherchierst einen Markt, den der Index dünn abdeckt. Große europäische und englischsprachige Märkte sind dicht, sehr kleine nicht.
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